Fit im Wasser – Aquafitness und Co.

Frau schwimmt mit Schwimmnudel

Ob zum Abnehmen, zum Muskelaufbau oder einfach um fit und fitter zu werden: Aqua Fitness liegt voll im Trend und gehört mittlerweile zum festen Bestandteil vieler Fitness-Studios, Hallenbäder und anderer Anbieter. Einerseits wird der Körper im Wasser gestützt und damit Muskeln und Gelenke entlastet, während die Übungen durchgeführt werden, damit ist Aqua Fitness besonders (aber nicht nur) für Menschen mit Übergewicht geeignet. Der Körper ist im Wasser nahezu schwerelos, so lassen sich selbst anstrengende Übungen fast mühelos durchführen. Zudem ist der Widerstand des Wassers ein entscheidender Trainingsfaktor, denn die Aqua Fitness Übungen, denn je nach Eintauchtiefe werden so bis zu dreimal mehr Muskeln bewegt und trainiert als bei anderen Trainingseinheiten auf dem Festland.

Vielfalt ist Trumpf

In der Sportmedizin ist die therapeutische Wirkung von Trainingseinheiten im Wasser bereits lange bekannt und wird erfolgreich zum Muskelaufbau nach einer Verletzung und zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit eingesetzt. Auch in der Kranken- und Altenpflege gehören Übungen im warmen Wasser schon lange zum Standard, denn durch die physikalischen Eigenschaften des Wassers, seine Temperatur und durch das Schwebegefühl fallen Bewegungen leichter, bei gleichzeitigem intensivem Training vieler Muskelpartien.

Viele Fitness-Studios bieten neue Varianten des Trainings im Wasser an, etwa Aqua Jogging. Diese finden in der Regel im tieferen Wasser statt und werden durch Schwimmgürtel oder andere Accessoires unterstützt, die dem Körper zusätzlichen Auftrieb verleihen. So fällt es leichter, die Bewegungen von Armen und Beinen bei den Aqua Jogging Übungen korrekt durchzuführen und damit den maximalen Trainingserfolg zu erzielen. Anders als beim Jogging im Park werden die Gelenke und Bänder geschont und zusätzlich mehr Muskeln aktiviert, daher ist Aqua Jogging, wie alle anderen Aqua Fitness Übungen ebenfalls, deutlich anstrengender. Mit kürzeren Trainingsintervallen stellt sich ein größerer Trainingseffekt ein, sowohl was den Aufbau von Muskeln als auch den Abbau von überflüssigen Fettreserven angeht.

Nicht nur die Bewegungen beim Jogging lassen sich in ein Schwimmbecken übertragen, auch andere Sportarten und Fitnesstrends finden ihre Entsprechung im Wasser. So lassen sich mit Aqua Bouncing mehr Kalorien verbrennen als mit Trampolinspringen auf dem Land, zudem ist das fest am Beckenboden montierte Trampolin sicherer, denn der Wasserwiderstand verhindert hohe Luftsprünge. Dafür lassen sich in einer Trainingseinheit von 45 Minuten problemlos bis zu 1.000 Kalorien oder mehr verbrauchen, wer abnehmen möchte, ist also im Wasser bestens untergebracht.

Wasser macht schlank

Gerade die hohe Wasserdichte und der damit verbundene Widerstand, den der Körper im feuchten Nass überwinden muss, sorgen für diesen hohen Energieverbrauch. Zudem wirkt es wie ein Kompressionsstrumpf auf den gesamten Körper und stärkt damit das Bindegewebe. Besonders Frauen schätzen daher die positive Wirkung regelmäßigen Wassersports auf Cellulite, die dadurch sichtbar reduziert werden kann.

Wichtig für einen optimalen Trainingserfolg ist das regelmäßige Training unter fachkundiger Anleitung. Und auch wer im Wasser nicht nur fit, sondern auch schlank werden will, sollte sich einen qualifizierten Trainer suchen, denn dieser kann nicht nur kontrollieren und überwachen, dass das Training richtig ausgeführt wird, er (oder sie) wirkt auch als Motivator am Beckenrand und kann dabei unterstützen, die eigenen Grenzen zu erforschen und auszudehnen. Ob alleine beim Aqua Bouncing oder in einer Gruppe, etwa beim Aqua Aerobic, durch einen motivierenden Trainer fällt es leichter, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich zu neuen Höchstleistungen zu motivieren.

Wichtig ist generell, dass das Wasser eine angenehme Temperatur und für die konkreten Übungen die richtige Wassertiefe aufweist. Dagegen ist es nicht zwingend erforderlich, schwimmen zu können, viele Übungen können auch im hüft- oder brusthohen Wasser absolviert werden, so dass keine Gefahr besteht, festen Boden unter den Füßen zu verlieren. Zudem gehören Schwimmwesten, -Gürtel und andere Auftrieb verleihende Ausrüstung zum festen Trainingsinventar und sorgen für sicheres Training im Wasser. Mit regelmäßigem Training lassen sich so nachhaltig sichtbare und messbare Erfolge erzielen.

Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>